Klimatisierung

In einer Hallenschwimmbadanlage herrscht in der Regel ein höherer Dampfdruck als im Außenbereich und in den angrenzenden Räumen. Durch die stetige Verdunstung von Wasser aus dem Schwimmbecken muss die Feuchtigkeit im Schwimmbad begrenzt werden, um Schäden am Baukörper und den angrenzenden Räumen zu verhindern.Früher wurde die warme, feuchte Luft aus dem Schwimmbad ins Freie geblasen und mit aufgeheizter trockener Außenluft wurde das Schwimmbad "entfeuchtet". Dabei konnte jedoch kein Wärmegewinn erzielt werden. Heute wären die Energiekosten bei dieser Methode viel zu hoch. Mittlerweile werden Entfeuchtungsanlagen mit ein- oder mehrstufiger rekuperativer Wärmerückgewinnung, mit Wärmepumpentechnik oder als Kombination beider Arten gefertigt und eingebaut.

Um die bestmögliche Energiebilanz zu erhalten, müssen alle technischen Details berücksichtigt werden und die Komponenten in ihrer Gesamtheit aufeinander abgestimmt sein. Dazu muss ein perfektes Zusammenspiel von drei technischen Komponenten erreicht werden. Erstens sorgt eine perfekte Isolierung mit Dampfsperre für den Schutz der Bausubstanz und geringe Transmissionsverluste. Zweitens muss die Luftführung eine optimale Verteilung der zugeführten warmen, trockenen Luft gewährleisten und gleichzeitig die feuchte Luft im Raum absaugen. Dann kann drittens die Entfeuchtungsanlage mit bestem Wirkungsgrad und geringstem Energieeinsatz arbeiten und die Beheizung, Belüftung und Entfeuchtung mit Wärmerückgewinn an Luft und Wasser in der Schwimmhalle übernehmen.

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